Künstliche Intelligenz (KI) zeigt sich in immer mehr Bereichen des menschlichen Lebens. Anwendungen der KI finden sich in vielen Bereichen unseres täglichen Lebens, darunter selbstfahrende Autos, Sprachassistenten und personalisierte Empfehlungen. Auch auf unseren Smartphones hat KI Einzug gehalten.

Die Kurse und Vorträge an der Volkshochschule bieten eine fundierte Einführung in die Grundlagen der KI. Teilnehmende lernen, wie KI funktioniert, welche Anwendungsmöglichkeiten es gibt, welche Technologien verwendet werden und welche ethischen Fragestellungen damit verbunden sind. Die Kurse sind sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene geeignet und vermitteln praxisnahes Wissen.

 

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261P5106V Hannah Arendt - Mahnerin gegen Totalitarismus und Gewalt

Beginn Do., 26.02.2026, 18:30 - 20:00 Uhr
Kursgebühr entgeltfrei Anmeldung nicht erforderlich
Dauer 1 Termin
Status Möglichkeiten zur Anmeldung: s. Kursdetails
Freie Plätze 40 Plätze frei
Kursleitung

Obwohl sie nach ihrer Flucht vor den Nationalsozialisten nie wieder nach Deutschland zurückkehrte, wurde Hannah Arendt eine der einflussreichsten intellektuellen Stimmen der Nachkriegszeit. Ihre aus Verfolgung und Exil gespeisten Arbeiten lösten eine ganze Aufarbeitungs- und Beschäftigungswelle zu totalitären Systemen und dem Verhältnis von Macht und Gewalt aus. Vormals unpolitisch, mischte sich Arendt dezidiert in die bundesrepublikanische Debatte um die Aufarbeitung der NS-Verbrechen ein.
Durch die Erfahrung des Exils, aber vor allem durch die Erkenntnisse über den Horror der nationalsozialistischen Verbrechen nahm Arendt dauerhaft von einer Rückkehr nach Deutschland Abstand. Stattdessen reiste sie immer wieder für Vorträge in die Bundesrepublik und mischte sich über ihre eigenen Werke und die bundesdeutsche Öffentlichkeit in die Debatten zur Aufarbeitung der NS-Verbrechen ein. Zum einen erschienen ab den 1950er Jahren ihre wissenschaftlichen Arbeiten zum Totalitarismus, ergänzt um Beobachtungen zur "Banalität des Bösen" im Anschluss an ihre Teilnahme am Prozess gegen Adolf Eichmann in Israel 1961. Zum anderen prozessierte sie gegen ihren Ausschluss aus der deutschen Wissenschaftslandschaft ab 1933 und nahm Einfluss auf Debatten rund um den Vietnamkrieg und die Studentenproteste der späten 1960er Jahre. Dabei entzog sie sich klaren politischen Parteinahmen; sie hatte Sympathien für sozialistische und basisdemokratische Ideen, kritisierte aber deren reale Umsetzung ebenso wie die institutionelle repräsentative Demokratie der Bundesrepublik.

Anlässlich ihres 120. Geburtstages im Oktober 2026 befasst sich Dr. Julia Schulze Wessel mit dieser faszinierenden Zeugin der Zeitgeschichte.

Unterstützt von der Stiftung Bundespräsident Theodor Heuss Haus im Rahmen der Reihe "100 Köpfe der Demokratie"



Anmeldung nicht erforderlich


Kursort

E.27

Brückstr. 1
41460 Neuss
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Termine

Datum
26.02.2026
Uhrzeit
18:30 - 20:00 Uhr
Ort
Brückstr. 1, Romaneum, Raum E.27



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